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wirtschaft

"Ein Menü ist wie eine Oper"

Gestern
"Wiener Zeitung": Herr Natmessnig, warum sind Sie Koch geworden? Max Natmessnig: Das war ein Kindheitstraum. Niemals wäre für mich ein anderer Beruf in Frage gekommen. Also besuchte ich nach der Matura die Wiener Tourismusschule "Modul". Mein Glaube, dort spitzenmäßig kochen zu lernen, wurde aber schwer enttäuscht, denn wirtschaftliche Fächer und Sprachen standen im Vordergrund. Kochen haben wir kaum gelernt, doch die Praktikumspflicht führte mich dann in die erste berühmte Küche. Ich habe einfach alle Spitzenrestaurants in Frankreich angeschrieben und tatsächlich in Lyon, im dortigen "Auberge de l’Ill", einen Platz bekommen...

Ein Stamperl von der Streuobstwiese

Gestern
Rechtzeitig zum Ende des Sommers lädt mich ein Freund in sein kleines Voralpenhäuschen ein, auf dem "ad rem", also "auf der Sache", ein altes "Maria-Theresien-Privileg" liegt. Dies ist ein Sammelbegriff für eine Fülle von Einzelbegünstigungen aus jener Zeit, u.a. eben das Brennrecht landwirtschaftlicher Betriebe, die "nicht existenzfähig" und der sogenannten "Hofflucht" ausgesetzt waren. Ihnen sollte damit ein Zusatzverdienst ermöglicht werden. Gewohnheitsrechtlich hat sich das Privileg meines Freundes bis heute gehalten, was ihm die schönste Freude ist. Nicht nur, weil er nun jeden Herbst drei Hektoliter Schnaps brennen und sogar verkaufen...