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GRÜNE schlagen Familien­parkplätze vor

14.08.2018 16:19
Die Öffnung der Stellplätze auf der Wiese zwischen Plattenwirt und Schiffsanlegestelle wird zurzeit von Strandbadbesuchern eingefordert. Denn freie Parkplätze - in unmittelbarer Nähe - sind immer seltener anzutreffen. Doch die Grünen wünschen sich lieber Grünflächen für alle, statt Parkplätze für wenige. "Das Strandbad ist kein Feuerwehrfest, wo man kurzfristig die Wiese vom Nachbarbauern zum Parkplatz umfunktioniert. Eine Stadt braucht dauerhafte Lösungen für so ein Problem“, meint Stadtrat Frank Frey. Auch seien die Grünflächen in der Nähe der Schiffsanlegestelle nicht als Parkplatz gewidmet und erfüllen auch nicht die umwelttechnischen Auflagen an eine Fahrzeugabstellfläche. Zumindest in einiger Entfernung findet man Parkplätze. Direkt am Minimundus-Parkplatz oder gegenüber auf einer Wiese. Dieser Parkplatz wird auch betreut. Frey: Öffi-Anfahrt zumutbar „Das Strandbad wird von vielen Familien als Erholungseinrichtung genutzt, und das ist gut so“, so Frey weiter „allerdings sind auch ein großer Teil der Strandbadbenutzer Singles, Paare ohne Kinder oder haben ihre sperrigen Badeutensilien sowieso in den gemieteten Kabinen verstaut. Für die ist eine Anfahrt mit dem Fahrrad oder mit Öffis durchaus zumutbar. Auch in einer gewissen Entfernung zum Strandbad parkend, kann man für den letzten Kilometer auf den Bus umsteigen.“ Für den Umweltstadtrat stellt sich auch die Frage, wenn die Betreiberin von Strandbad und Bussen die gleiche Gesellschaft ist, nämlich die STW, warum gibt sie nicht auf den Strandbadeintritt einen Nachlass mit Vorweis einer gültigen Busfahrkarte? „Das würde mehr BesucherInnen zur umweltschonenden Öffi-Fahrt ermutigen“, ist sich Frey sicher. Frey sei sich aber dessen bewusst, dass sich Familien mit Kindern schwer tun, wenn sie abseits parken müssen. Darum schlägt er vor, die vordersten Parkreihen, rechts vom Strandbadeingang, als Familienparkplätze zu widmen. "Da ist die Abteilung Straßenverkehr am Zug, die kann das veranlassen und ich werde mit dem zuständigen Referenten mal ein Wörtchen reden“, meint Stadtrat Frey. „Dem großen Ansturm an einem schönen Badetag wird keine der Lösungen gerecht werden, aber ein Anfang wäre gemacht“, resümiert der GRÜNE Stadtrat schlussendlich.

Villach geht ein Licht auf

14.08.2018 12:02
Nachhaltig, energieeffizient, umwelt- und ressourcenschonend zu handeln – und zwar auf allen machbaren Ebenen – ist der Stadt Villach ein großes Anliegen. „Derzeit tauschen wir rund 130 Stück klassischer Leuchten gegen LED-Lichter“, berichtet Fairtrade-Referentin Vizebürgermeisterin Petra Oberrauner. „ Im Bereich der GAV und Triglavstraße mit den Kreisverkehren und Kreuzungsbereichen wird gerade umgerüstet.“ Bessere Ausleuchtung, weniger Verbrauch Bisher strahlten dort Leuchten mit 2 mal 110 Watt . Durch die Umrüstung auf die langlebigeren LED-Leuchten erreicht die Stadt mit einer Leistung von 46 Watt sogar eine Verbesserung der Ausleuchtung - mit deutlich geringerem Energieverbrauch. Die LED-Leuchten verfügen über ein elektronisches Vorschaltgerät, das nächtens zu verkehrsruhigen Zeiten den Lichtstrom absenkt, wodurch zusätzlich um 40 Prozent Energie eingespart wird. Die für das Auge wahrgenommene Helligkeit wird dadurch jedoch kaum geringer. Nicht nur beim Sprechen schwierig: die Quecksilberhochdruckdampflampe „Die Ökodesignverordnung aus dem Jahr 2007 regelt die Anforderungen von energierelevanten Themen und Produkten“, erläutert Oberrauner. Sie enthält unter anderem Energieeffizienzanforderungen an Lampen, Vorschaltgeräte und Leuchten für die Straßenbeleuchtung. „Diesen Vorgaben tragen wir als Stadt mit unserer nachhaltigen Umweltpolitik voll Rechnung.“ Bei einer Vielzahl der in Österreich eingesetzten Leuchtmittel in der öffentlichen Beleuchtung ist die Quecksilberhochdruckdampflampe verbaut. Laut der EU-Energieeffizienzrichtlinie ist der Vertrieb dieses Leuchtmittels seit dem Jahr 2015 in der EU nicht mehr erlaubt. Wechsel auf LED binnen 5 Jahren Durch die große Anzahl von Leuchten – in Villach gibt es davon rund 500 Stück –  mit dieser Technologie wurde ein Maßnahmenkatalog erstellt, der vorsieht, diese Leuchtmittel binnen fünf Jahren durch LED- Leuchten ersetzt werden. „Der Ablaufplan sieht vor, dass wir gleich am Beginn die höchstmögliche Energieeinsparung erzielen“, versichert Oberrauner. „Durch dieses Projekt sparen wir jährlich ca. 83.000 kWh Strom ein. Die Kosten für heuer betragen rund 100.000 Euro, binnen sieben Jahren haben sie sich amortisiert."

eCarsharing auf zwei neuen Standorten in Klagenfurt

09.08.2018 11:11
Zum 500 Jahr Jubiläum hat die Stadt in Kooperation mit dem eCarsharing Betreiber „Family of Power“ zwei neue eCarsharing Standplätze initiiert. Vier Standorte Insgesamt stehen jetzt an den vier Standorten Alpe Adria Universität/Nautilusweg, P&R Minimundus, Lindwurm Garage und Wurzelgasse/SPAR Welzenegg eCarsharing Fahrzeuge zum Ausleihen bereit. Jeder kann die umweltfreundlichen Elektroautos online buchen und nutzen. [info title = "Tarifmodell"] Ökosoziale Tarife machen CO2-freie Mobilität für jeden leistbar und werden durch die Unterstützung und mit der Co-Finanzierung von Werbepartnern möglich. Zwei Tarife stehen zur Auswahl: Der Plus Tarif ab 3,84 Euro pro Stunde bzw. 38,40 Euro pro Tag (mit 75 Stunden Jahresfixkontingent) oder der Classic Tarif ab 4,80 pro Stunde bzw. 60 Euro pro Tag. Alle Tarife mit freien Kilometern. Es gibt keine Mitgliedsgebühr – bezahlt wird nur, wenn gefahren wird. [/info] So funktioniert es Die Registrierung als neuer eCarsharing Nutzer erfolgt via Webseite ( HIER ). Voraussetzung ist ein gültiger B-Führerschein sowie der einmalige Erwerb eines „Family of Power“-Geschäftsanteils gemeinsam mit der „Familiy of Power“-Card um gesamt 24 Euro. Die Renault Zoe eFahrzeuge haben eine Reichweite von circa 250 Kilometer und sind perfekt für regionale Mobilität geeignet. An jeder Schnellladestation werden in einer Stunde wieder 100 Kilometer Reichweite geladen. Klagenfurt wird grüner in Sachen Mobilität Die Stadt Klagenfurt geht damit einen weiteren Schritt in ihrer grünen Mobilitätsstrategie, die neben dem neuen eCarsharing Angebot auch nextbike Fahrräder, vergünstigte Karten für den öffentlichen Verkehr und diverse grüne Serviceangebote umfasst. Umweltreferent Stadtrat Frank Frey und Wirtschaftsreferent Stadtrat Markus Geiger haben persönlich den Start des neuen eCarsharing Fahrzeuges in der Lindwurmgarage vorgenommen: „Die Stadt Klagenfurt und das Land Kärnten sind seit Jahren Vorreiter im Bereich der E-Mobilität und haben sich besondere Ziele gesetzt. Mit den neuen Autos wollen wir zeigen, dass der E- Mobilität die Zukunft gehört!“ „Family of Power“ ist eine gemeinnützige und kooperative Europäische Genossenschaft zur Förderung ökosozialer Projekte der regionalen Wirtschaft.

Ölheizung raus: Förderung sichern

24.07.2018 14:01
In regelmäßigen Abständen und wann immer es dazwischen anlassbezogen nötig ist, trifft sich das Fairtrade-Team der Stadt Villach. Unter dem Vorsitz von Vizebürgermeisterin Dr.in Petra Oberrauner setzen sich die Gruppe jetzt zusammen, um sich über nächste wichtige Schritte auszutauschen, Ideen zur sortieren, zukunftsfitte Projekte zu entwickeln. „Fairtrade ist in unserer Stadt ein Thema, das alle Lebensbereiche und Abteilungen betrifft“, versichert sie. „Wir checken laufend, in welchen Bereichen man noch umweltfreundlicher werden kann.“ Topaktuell kamen die Fairtrade-Expertinnen und Experten überein, die Bewusstseinsbildung zu Fairtrade weiter voran zu bringen. Die vorbildhaften Beispiele in den Kindergärten und Horte der Stadt Villach gilt es weiter auszubauen und zu unterstützen. Erst vor wenigen Wochen wurde die Volksschule Fellach zu Kärntens erster Fairtrade-Schule. Ebenso beibehalten möchte das Fairttrade-Team die erfolgreiche Filmreihe des Energiekinos. Ölheizung raus - Förderungen winken! Aber nicht nur für Fairtrade-Themen ist jetzt die richtige Zeit: auch über das Heizen sollte man nachdenken! Oberrauner: „Energieeffizienz und erneuerbare Energie – aber richtig! Besonders wichtig ist die Erstberatung bei der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie. Auch dafür übernimmt die Stadt die Kosten.“ Als engagierte Fairtrade-Stadt, Klimabündnis-Gemeinde und E5-Preisträger ist es der Stadt Villach ein großes Anliegen, veraltete energie-ineffiziente Heizanlagen gegen umweltfreundliche Systeme zu tauschen. Ob man sich für Wärmepumpen, Solarthermie, Photovoltaik, Pellets, Fernwärme oder andere innovative Produkte entscheidet: Es gibt spezielle Förderungsmöglichkeiten. Wer sich von seiner alten Ölheizung trennt, kann sogar mit einer Unterstützung bis zu 5.000 Euro seitens des Bundes rechnen. Die Stadt Villach selbst ist bei der Sanierung und Umrüstung eigener Objekte gut unterwegs. Etliche öffentliche Gebäude nützen bereits die neuen Technologien, um dem hohen Umwelt- und Energiestandard Villachs zu entsprechen. Gut zu wissen Individuelle Beratung vor dem Heizungstausch ist besonders wichtig. Jede Villacherin, jeder Villacher kann sich bei den Experten der AEE (Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie) beraten lassen. Nicht nur der Umstieg auf erneuerbare Energieträger ist Teil der Beratung, sondern auch Fragen rund um die Sanierung oder Förderungen. Jetzt im Sommer ist die beste Zeit für den Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter ihrer Heizung. [info title="Weitere Infos"] villach.at/umweltfoerderungen villach.at/energieberatung [/info]

Dr. Hans Mack tritt in den Ruhe­stand

Gestern
Dr. Hans Mack hat Villachs Gesundheitsamt in eine moderne Servicestelle mit verschiedensten Dienstleistungen verwandelt, spielte eine federführende Rolle im Netzwerk „Gesunde Städte“ und war DIE Anlaufstelle für alle möglichen medizinischen Beratungen. Nun tritt der bewährte Mediziner und Stadtphysikus seinen Ruhestand an und übergab die Geschäfte an seinen Nachfolger Dr. Martin Herzeg. Mack war Initiator einer kompetenten Reiseberatungsstelle „Es ist in den vergangenen Jahren auch gelungen, eine kompetente Reiseberatungsstelle inklusive Impfmöglichkeiten und WHO-Zertifizierung für Gelbfieberimpfungen hier im Villacher Gesundheitsamt zu schaffen“, würdigt Gesundheitsreferent Stadtrat Christian Pober die Verdienste des langjährigen Stadtphysikus. „Dr. Macks Engagement hat viel Positives in unserer Stadt bewirkt.“ Er hatte zum Beispiel die sanitäre Aufsicht über die Krankenanstalten, wirkte ständig fachlich beim Umbau des LKH-Villach mit, lieferte umweltmedizinische Expertisen ab, hat an der hervorragenden Umweltqualität im Bereich der Stadt Villach seinen Anteil und war erste Anlaufstelle bei Infektionskrankheiten. Zum Abschied gab es eine Villacher Torte Künftig wird sich der begeisterte Villacher noch stärker seiner Familie mit den drei Enkelkindern, den vielen sportlichen Hobbys und den Reisen widmen können. „Ich wünsche ihm alles Gute für den neuen Lebensabschnitt“, erklärte Pober und überreichte Mack eine Villacher Torte.