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Italien mit Budget auf Konfrontationskurs zur EU

12.10.2018 06:27
Italien sitzt derzeit auf einem Schuldenberg von rund 131 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Und geht es nach den Plänen der Regierung aus der linkspopulistischen Fünf-Sterne-Bewegung und der rechtspopulistischen Lega, dann wird der Staatshaushalt durch das am Donnerstag vorgelegte Budget noch weiter belastet. Das Parlament in Rom hat trotz Warnungen aus Brüssel und des Internationalen Währungsfonds dem vorgelegten Budget zugestimmt. Die Regierung sprach von einem „Grundstein für einen Kurswechsel in der italienischen Politik“. Die Sparpolitik der vergangenen Jahre sei zu Ende, die Wahlversprechen sollen umgesetzt werden.

IWF senkt Wachstumsprognose für Weltwirtschaft

09.10.2018 06:57
Washington. Die weltweite Konjunktur verliert an Fahrt. Angesichts wachsender Risiken erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) für 2018 und 2019 ein globales Wirtschaftswachstum von 3,7 Prozent, wie aus einer am Dienstag vorgelegten Prognose der UNO-Sonderorganisation hervorgeht. Zuletzt waren die Ökonomen noch von jeweils 3,9 Prozent ausgegangen. Erhöht wurde die Prognose für Österreich. Das Plus des österreichischen Bruttoinlandprodukts (BIP) soll heuer real 2,8 Prozent betragen, geht aus dem am Dienstag im indonesischen Nusa Dua vorgestellten neuen World Economic Outlook hervor. Im Frühjahr hatte der IWF für Österreich ein Plus von...

Österreich meldet erstmals Budgetüberschuss an EU

07.10.2018 12:32
Wien/Brüssel. Österreich meldet erstmals seit dem EU-Beitritt 1995 ein Nulldefizit beziehungsweise einen leichten Budgetüberschuss nach Brüssel. Die Bundesregierung rechnet für 2019 mit einem Budgetplus von Bund, Ländern und Gemeinden von 0,1 Prozent der Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt/BIP), teilte das Finanzministerium am Wochenende mit.Die Budgetentwicklung nach Maastricht-Kriterien, die der EU-Kommission jedes Jahr bis 15. Oktober im sogenannten "Draft Budgetary Plan" nach Brüssel gemeldet werden muss, entwickle sich damit besser, als im März im Rahmen des von Türkis-Blau präsentierten Doppelbudgets prognostiziert...

Italienische Laster

02.10.2018 17:35
Wien/Rom. Derzeit ist Italien, zumindest wirtschaftlich gesehen, das große Sorgenkind der EU. Die Budgetpläne der Regierungskoalition aus Lega Nord und die Fünf-Sterne-Bewegung sehen ein Budget-Defizit von 2,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vor. Damit geht Italien auf Konfrontationskurs mit der EU-Kommission, die Italien zur Budgetdisziplin ermahnt. Und auch die Euro-Finanzminister sorgen sich um die Stabilität im Euro-Raum. "Wir brauchen eine solide Politik, um den Euro zu schützen", sagte Eurogruppenchef Mario Centeno am Montag nach Beratungen in Luxemburg. Auch in Österreich beobachtet man die wirtschaftlichen Entwicklungen in Italien...

"Explosiver Schuldenberg"

28.09.2018 17:00
Rom/Brüssel. EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici hat Italiens Haushaltspläne für 2019 ungewohnt scharf kritisiert und das Land zur Etatdisziplin gemahnt. Auch die Finanzmärkte reagierten am Freitag nervös. Der Euro rutschte auf den tiefsten Stand seit zweieinhalb Wochen. DAX und EuroStoxx verloren jeweils 1,9 Prozent. Die Renditen für zehnjährige Staatspapiere stiegen auf ein Vier-Monats-Hoch von 3,26 Prozent. Italiens Regierungsparteien hatten sich am Donnerstagabend auf ein Defizitziel für 2019 in Höhe von 2,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes verständigt. Zwar bleibt Rom damit unter der in den Euro-Stabilitätskriterien vereinbarten...

Italiens Anleihen unter Druck

28.09.2018 09:44
Rom/Frankfurt. Die Einigung auf ein höher als von Investoren erhofftes Defizitziel Italiens hat am Freitag am Anleihemarkt für Unruhe gesorgt. Anleger warfen in Reaktion auf die Einigung der neuen Regierungskoalition italienische Titel aus den Depots: die Renditen für die zehnjährigen Papiere zogen im Gegenzug im frühen Handel um 15 Basispunkte auf 3,05 Prozent an. Die italienischen Regierungsparteien und Wirtschafts- und Finanzminister Giovanni Tria verständigten sich am Donnerstagabend auf ein Defizitziel für 2019 in Höhe von 2,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) - so wie es die populistische Fünf-Sterne-Bewegung und die rechte Lega...

Rauchen kostet Österreich Milliarden

21.09.2018 12:07
Wien. Rauchen schädigt Österreich pro Jahr um rund 2,4 Milliarden Euro oder 0,68 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Bei Abzug der Tabaksteuereinnahmen von rund 1,8 Milliarden Euro bleiben rund 665 Millionen Euro an Nettokosten pro Jahr (Datenbasis 2016) übrig. Das zeigen Berechnungen von Experten des Instituts für Höhere Studien (IHS) um Thomas Czypionka vor dem "Don't smoke"-Volksbegehren.Wahrscheinlich sind die Nettokosten sogar noch höher und liegen bei rund einer Milliarde Euro. Unter Berücksichtigung einer Lebenszyklus-Berechnung für die Tabaksteuer kamen die IHS-Experten nämlich auf rund 1,3 Mrd. Euro an Tabaksteuer-Einnahmen ...