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Draghi erwartet geringeres Wachstum

13.12.2018 15:34
Die EZB hat angesichts der schwächeren Weltwirtschaft ihre Wachstumsprognosen für die Eurozone abermals nach unten korrigiert. Das Bruttoinlandsprodukt in der Währungsunion dürfte in diesem Jahr um 1,9 Prozent und 2019 um 1,7 Prozent zulegen, teilten die hauseigenen Ökonomen der Notenbank am Donnerstag mit. Noch im September hatten sie jeweils 0,1 Punkte mehr erwartet. Für 2020 werden unverändert 1,7 Prozent vorhergesagt, für 2021 dann 1,5 Prozent. "Unsicherheiten in Bezug auf geopolitische Faktoren, die Gefahr von Protektionismus, Anfälligkeiten in Schwellenländern und die Schwankungen der Finanzmärkte bleiben nach wie vor groß"...

Macrons Defizit an Glaubwürdigkeit

11.12.2018 17:50
Paris/Rom. Steuern senken und Haushaltsdefizit reduzieren, so lauteten zwei Kernversprechen von Emmanuel Macron, als Frankreichs Präsident Ende September 2017 seinen ersten Haushaltsentwurf präsentierte. Um 16 Milliarden Euro sollten die Staatsausgaben sinken, Bürger und Unternehmen Steuererleichterungen in Höhe von zehn Milliarden Euro erfahren. Und auch die Maastricht-Kriterien wollte Frankreich wieder erfüllen, die jährliche Neuverschuldung des Staates unter drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) drücken. Dies gelang Macron auch 2017, nach neunjährigem Versäumnis unter konservativer und linker Führung. Die Einhaltung der Regel helfe...

Österreichs Steuerprobleme

05.12.2018 17:41
Wien. Österreichs Abgabenquote ist 2017 auf 41,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gesunken, im Jahr davor lag sie noch bei 42,2 Prozent. Dieser Rückgang der Abgabenquote ist vor allem auf die Lohn- und Einkommensteuerreform 2015/16 zurückzuführen. Der am Mittwoch veröffentlichte Steuervergleich der OECD-Länder zeigt allerdings auch, dass Österreich damit nach wie vor deutlich mehr Steuern und Sozialversicherungsbeiträge als andere Länder einhebt: Im OECD-Durchschnitt waren es im vergangenen Jahr 34,2 Prozent, um 0,2 Prozentpunkte mehr als im Jahr davor. Der Plan der Regierung ist es, die österreichische Abgabenquote bis zum Ende der...

Österreichs Wachstum ließ doch etwas stärker nach

30.11.2018 10:18
Wien. Österreichs Wirtschaftswachstum hat im dritten Quartal doch etwas stärker nachgelassen als vom Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo zunächst erwartet. Der BIP-Anstieg bremste sich auf 0,4 Prozent ab. Auch die Jahresrate wurde mit 2,2 Prozent Plus gegenüber der Schnellschätzung vor einem Monat leicht nach unten revidiert. Trotz schwächerer Industriedynamik bleibe das Wachstum aber solide, so das Wifo. Im zweiten und ersten Quartal hatte das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum jeweiligen Vorquartal noch um 0,6 bzw. 0,8 Prozent zugelegt, und für Juli bis September war das Wifo ursprünglich von 0,5 Prozent Anstieg ausgegangen...

Rot-weiß-rotes Wirtschaftswunder

11.11.2018 08:00
Die Menschen frieren und hungern in ihren eiskalten Wohnungen, Kinder können vor Unterernährung nicht in die Schule gehen. Immer wieder kommt es zu Plünderungen, der Schleichhandel blüht. Die wirtschaftliche Lage Österreichs am Ende des Ersten Weltkriegs ist katastrophal. Hundert Jahre später zählt das Land zu den reichsten der Welt, misst man den Wohlstand an der Wirtschaftsleistung. Mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf von rund 42.000 Euro lag Österreich 2017 in der Weltrangliste auf Platz 15. Wenngleich auch hierzulande die Debatte über soziale Gerechtigkeit an Schärfe zugenommen hat, herrschen soziale Standards...

Schwangere für Abschiebung aus Klinik geholt

02.11.2018 21:28
Polizisten haben in der deutschen Stadt Mainz eine schwangere, abgelehnte Asylwerberin aus einem Krankenhaus  geholt, um sie nach Kroatien abzuschieben. Die Iranerin kam nach „Widerstandshandlungen“ am Flughafen Hannover dann aber in Flüchtlingsunterkunft. Der Flüchtlingsrat von Rheinland-Pfalz äußerte sich „empört, dass es zu einer solchen überfallartigen Szene durch Uniformierte in einem Krankenhaus kam“.