Wohnung in Wien gesprengt - Angeklagter beteuert Unschuld

am Mittwoch, 8. November um 13:59
Ein 56-jähriger Mann, der am 26. Jänner 2017 seine Wohnung in Wien-Hernals vorsätzlich in die Luft gesprengt und dabei den Hausverwalter getötet haben soll, hat am Mittwoch vor einem Schwurgericht seine Schuldlosigkeit beteuert. Er habe mit der Explosion nichts zu tun gehabt und könne sich diese nicht erklären, betonte der Angeklagte, dem Mord und 23-facher Mordversuch vorgeworfen werden.

Anklage wegen Mord und 23-fachem Mordversuch

am Donnerstag, 2. November um 12:27
Nach der Explosion in einem Wohnhaus im Wiener Bezirk Hernals Anfang des Jahres mit einem Toten und mehreren Verletzten - ein heute 56-jähriger Mieter hatte eine Gasleitung manipuliert und die Detonation so bewusst herbeigeführt - steht die Anklage gegen den mutmaßlichen Täter. Sie lautet auf Mord und 23-fachen Mordversuch, da sich zum Zeitpunkt der Explosion insgesamt 23 Menschen in dem Gebäude befunden hatten. Ab Dienstag steht der Mann vor Gericht. Hintergrund der schrecklichen Tat dürfte die Delogierung des nun Beschuldigten gewesen sein.
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